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Hallo! Ich heiße Anya, und freue mich, dass Du mich in meiner Tegernseer Küche besuchst, wo ich vor allem leckere, meistens gesunde, Gerichte koche, am liebsten mit lokaler Ware.

Du findest hier also alles zu Essen & Genuss, der Region Tegernsee und Umland und auch ein wenig darüber hinaus.

Gerne kannst Du mich anschreiben, wenn Du mehr zu einem Rezept oder dem Tegernseer Tal wissen möchtest.

 Blau-weiße Grüße aus Bayern oder irgendwo anders auf der Welt!

Anya

Brezenknödel

Brezenknödel

Einer meiner Neujahrvorsätze: mehr Resteverwertung, weniger bzw. nichts mehr wegwerfen. Zugegeben kämpfe ich etwas mit dem Thema seit dem ich wie eine Wahnsinnige koche. Der Grund liegt letztlich darin begründet, dass ich so gerne koche, meine Ideen beim Einkaufen regelmäßig mit mir durchgegangen sind und wir gar nicht alles essen konnten was ich wahnsinnigerweise kochen wollte. Jetzt plane ich besser, koche bewußt kleinere Mengen und freue mich bei Resten neue Sachen auszuprobieren. Klappt mal besser mal schlechter. Kürzlich gab‘s aus Resten Brezenknödel auf einem Bett von Radicchio in Butter und Ahornsirup angeschmort. Abgerundet mit etwas Parmesan und frischen Kräutern. Einfach und lecker.

Zutaten:

für 2-3 Personen

  • 3-4 Brezen

  • 3 Esslöffel gehackte Petersilie

  • 10 g Butter (Knödel)

  • 1 Zwiebel, fein zerhackt

  • 125 ml Milch

  • 2 Eier

  • Salz und Pfeffer

  • ggf Semmelbrösel zum Binden

  • eine Handvoll frischer Kräuter der eigenen Wahl

  • zwei Handvoll geriebenen Parmesan

  • 1 kleinen Radicchio Kopf

  • 10g Butter (Radicchio)

  • 40 ml Ahornsirup

Zubereitung:

Die Brezen würfeln. Die gehackte Petersilie und die Zwiebel in der Butter ganz kurz anschwitzen, aber keine Farbe nehmen lassen, dann mit den Brezen mischen. Die Milch bis kurz vorm Kochen erhitzen und über die Brotwürfel gießen. Etwa 10 Minuten quellen lassen.

Die mit Salz und Pfeffer verquirlten Eier untermischen und zu einem weichen Teig verrühren. Sollte der Teig zu weich sein, etwas Semmelbrösel einrühren. Es sollten sich daraus feste Knödel formen lassen – meine Präferenz ist die Größe eines großen Golfballs, ansonsten etwa Tennisballgröße. In siedendem, aber nicht sprudelnd kochendem Wasser (gesalzen) etwa 20 Minuten gar ziehen lassen, bis sie nach oben steigen.

Parallel dazu den Radicchio in schmale streifen schneiden und in Butter anschwitzen. Wenn die Blätter schon etwas eingefallen sind den Ahornsirup dazu geben (Menge entsprechend eigenem Geschmack nach Süße), etwas salzen und auf mittlerer Hitze einige Minuten karamellisieren lassen.

Knödel auf Radicchio Bett servieren und mit frischen Kräutern und Parmesan betreuen.

Guten Appetit!


Alpen Shakshuka

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