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Hallo! Ich heiße Anya, und freue mich, dass Du mich in meiner Tegernseer Küche besuchst, wo ich vor allem leckere, meistens gesunde, Gerichte koche, am liebsten mit lokaler Ware.

Du findest hier also alles zu Essen & Genuss, der Region Tegernsee und Umland und auch ein wenig darüber hinaus.

Gerne kannst Du mich anschreiben, wenn Du mehr zu einem Rezept oder dem Tegernseer Tal wissen möchtest.

 Blau-weiße Grüße aus Bayern oder irgendwo anders auf der Welt!

Anya

Salbei Shortbread – süß & herzhaft vereint

Salbei Shortbread – süß & herzhaft vereint

Als ich klein war hat mein Vater in New York immer wieder im Rahmen seiner diplomatischen Tätigkeit zu Cocktail Parties eingeladen. Meine Mutter hat dann immer gezaubert. Allerdings nicht nur Hors D’ouvres, es gab durchaus auch größere gesetzte Essen. Ich kann mich aber vor allem an das Fingerfood erinnern, dass zu den Drinks serviert wurde. Das liegt vor allem daran, dass ich an solchen Abenden bei meinen Eltern im Bett einschlafen durfte und davor von meiner Mutter, meist begleitet von diversen Damen, die das kleine Mädchen bewundern wollten, mir noch einen Teller mit kleinen Vorspeisen ans Bett gebracht hat. Meine Lieblinge waren Mini-Quiche (man konnte sich das Ganze auf einmal in den Mund schieben) und mit Spinat gefüllten Samosas. Salbei Shortbread gab es nicht. Aber es hätte wunderbar auf diesen Teller gepasst!

Neben kleinen Vorspeisen liebe ich Kekse in jeglicher Ausführung, gegebenenfalls ist das auf meine amerikanischen Wurzeln zurückzuführen. Dabei liegt mir als halbe Schottin Shortbread natürlich im Blut. Die Idee ein Gewürz wie Salbei mit einem süßen, sehr butterten Keks zu verbinden hat mich fasziniert und sofort eingenommen. Schon beim Gedanken daran konnte ich mir den süßlichen Kräutergeschmack vorstellen.

Salbei ist auf der ganzen Welt verbreitet und wird seit Jahrhunderten sowohl als Gewürz als auch als Heilmittel eingesetzt. Shortbread ist ein schottisches Buttergebäck, dass traditionell aus einem Teil Zucker, zwei Teilen Butter und drei Teilen Mehl gebacken wird. Verheiratet man beide hat man einen fantastischen süß-salzigen Keks, der alles andere als gewöhnlich daher kommt. Servier ihn zum Aperitif bei deiner nächsten Dinnerparty - du kannst dir sicher sein, dass dein Salbei-Keks für Gesprächsstoff sorgen wird. 

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Das Beste daran - er lässt sich wirklich leicht backen. Für ca. 20 Plätzchen benötigst du:

  • 240 g Mehl
  • 60 g Puderzucker
  • ein großes Bund frischen Salbei, in schmale Streifen geschnitten  
  • 1 Teelöffel Salz 
  • 225 g Butter (ungesalzen), Zimmertemperatur und in ca. 2x2 cm große Stücke geteilt 

Mehl, Zucker, Salbei und Salz verrühren bevor die Butter Stück für Stück untergerührt wird, bis es eine Teig-Masse ergibt. Den Teig ca. 30 Minuten (oder länger) in den Kühlschrank geben, denn zum Zeitpunkt des Anmischens ist er sehr weich. Der Teig wird nach Kühlung in eine Rolle mit ca. 3-4 cm Durchmesser geformt, ca. 0,5 cm dicke Scheiben abgeschnitten und auf ein Backblech ausgelegt mit Backpapier verteilt. Die Plätzchen werden dann bei 175 Grad Celsius ca. 20 Minuten gebacken bzw bis die Kekse an den Rändern leicht braun werden. Kürzlich haben wir sie abends mit einem Glas Ingwer-Spritz vernascht auf der Terrasse vernascht. Ein herrlicher Abend!

Schichttorte – ein Versuch

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Übernachten in Marrakech – Riad 144

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